SEO Meta-Tags – Die Guten und die Schlechten

By 8. Dezember 2010SEO

Meta-Tags befinden sich bekanntlich im Kopf der Seite und sind dadurch das Erste was die Suchmaschine sieht. Viele Programmierer missbrauchen Meta-Tags um viel Traffic zu erreichen. Einerseits eine gute Idee, andererseits auch nicht, wenn es viel zu viel Meta-Tags sind und diese auch noch sehr unspezifisch.

Was nützen Meta-Tags im Header wie beispielsweise Leute treffen, Meeting oder Dating, in einer Seite für Finanzen? Sicher hat es der Anwender nur gut gemeint, aber das kann schnell nach hinten losgehen. Im Anschluss sind ein paar der guten und weniger guten Varianten aufgelistet.


Die Guten:

  1. Meta Content Type – Dieser Tag ist notwendig. Er legt den Charakter für die Seite fest und sollte auf jeder Seite vorhanden sein. Ein paar Optionen sind unten aufgeführt, aber Ihr Web-Designer sollten letztlich entscheiden, was das Beste für Ihre Website ist:
  2. Meta Description – Der berüchtigte Meta Description Tag ist notwendig, um die Seite zu beschreiben. Dieser Tag hat keinen Einfluss auf den Rang, ist aber sehr wichtig, wenn der Benutzer auf Ihr Ergebnis in der Anzeige geht. Es sollten nicht mehr als 160 Zeichen genutzt werden, um Aufmerksamkeit zu wecken. Verkaufen Sie die Seite und erhalten dadurch mehr Klicks
  3. Titel-Tag – ist immer noch technisch ein Meta-Tag. Sie sollten immer einen eindeutigen Titel-Tag auf jeder Seite haben, welcher die Seite beschreibt.


    Die Neutralen:

    Man muss sie nicht nehmen, aber man kann.

    1. Robots – Die Datei enthält Anweisungen für Robots von Suchmaschinen
    2. Specific Bots (Googlebot) – Diese Tags werden genutzt, um eine spezifische Bot Anweisung wie z.B. noodp oder noydir zu geben.
    3. Language – nur für internationale Webseiten sinnvoll
    4. GEO – diese Tags werden von Bing, aber nicht von Google supportet. Es gibt 3 Arten: placename, position und region.
    5. Source – ist vor allem für Anbieter von Nachrichten, so dass den Suchmaschinen geholfen wird zu verstehen, wer die ursprüngliche Nachrichtenquelle ist und welche die Syndikate sind.
    6. Keywords – Keywords beschreiben im Idealfall genau den Inhalt einer Seite. Heute ist der Meta-Tag Keywords für wichtige Suchmaschinen im  Internet  fast bedeutungslos geworden, da der Inhalt zu leicht manipulierbar ist.
    7. Refresh – Sie sollten eine serverseitige 301-Weiterleitung haben, aber Google ist kein Fan von Refresh im allgemeinen
    8. Site Verification – müssen nicht unbedingt sein, denn Google ermöglicht es Ihnen, durch DNS-, external file oder durch Verknüpfung des Google Analytics-Tools zu verifizieren.


    Die Schlechten

    Wenn Sie diese Meta-Tags benutzen, dann wird nichts weiter bei den Suchmaschinen passieren. Sie können diese also getrost weglassen.

    1. Author/Web Author – über den Autor der Webseite
    2. Revisit After – ist ein Kommando für die Robots, um nach einer gewissen Zeit wieder zur Seite zurückzukehren
    3. Rating – nicht nötig
    4. Expiration/Date – bei Auslaufseiten besser ein XML sitemap erstellen
    5. Copyright – nicht interessant für Google
    6. Abstract – wird fast nicht mehr benutzt
    7. Distribution – für die Zugangserlaubnis zuständig, wird meist sowieso auf global gesetzt, also kann auch weggelassen werden
    8. Generator – genau wie author – nicht nötig
    9. Cache Control – nicht entscheidend für den Browser, besser im HTTP Header setzen
    10. Resource Type – eher als Info für einen selbst gedacht, welchen Typ die Seite angehört (z.B. Document)

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