Google Pinguin – Empfindlichkeitsrate zur Enthüllung manipulativer Links steigt

Vor kurzem veröffentlichte eine Internet-Marketing-Agentur aus Seattle einen Bericht über die kontinuierliche Verbesserung des Google Pinguin Algorithmus, sowie dessen Auswirkungen auf die Google-Suchergebnisliste. 

Das im April 2012 eingeführte Pinguin Update ist in erster Linie eine Veränderung des Google-Suchalgorithmus. Mit diesem Update möchte Google „überoptimierte“ Websites verhindern. Das bedeutet, dass Suchmaschinen- sowie Ranking-Ergebnislisten einem neuen, verschärften Algorithmus unterliegen.

http://static.portent.com/images/2013/03/google-declining-spam-tolerance.pdf

 

Dem Bericht zufolge, schaffte es Google mit dem Update, Websites zu enthüllen, die mehr als 80% manipulative Links beinhalteten. Bereits zwei Monate später lag diese Trefferquote bei 65%. Drei Monate später, im Oktober 2012 erreichte Google dank Pinguin-Updates einen Spitzenwert von 50%.

 

Wie wird der neue Suchalgorithmus beeinflusst?

Wie bei den meisten Änderungen des Suchalgorithmus von Google, unterliegen die Neuerungen des Pinguin Updates strenger Geheimhaltung. Online-Marketing-Experten aus aller Welt bemühen sich, den Algorithmus auszuwerten. Sie versuchen dessen negative, sowie positive Auswirkungen zu analysieren. Fest steht, dass hierbei nicht die internen Faktoren (OnPage), sondern die externen Faktoren (OffPage) der Websites Probleme bereiten. Denn seit der Erschaffung des Google PageRank Algorithmus beeinflussen insbesondere die Backlinks das Google-Ranking-Ergebnis.

Wer wird zur Zielgruppe?

Hauptzielgruppe des neuen Updates sind vor allem „SEO-Trickser“, die sich Ranking-Ergebnisse durch Domainankäufe und automatisierten Inhalt erschleichen. Außerdem richtet sich das Update stark gegen die manipuliertes Linkbuilding. Beispiel hierfür sind maschinell erstellte Spam-Kommentare.

Betroffene Ranking-Faktoren

  • Kommentar-Spam
  • Links von bekannten „Spamseiten“
  • Automatisierter Inhalt
  • Unechte Gastbeiträge

Wie verhindert man Angriffe auf die eigene Website?

Um Angriffen auf die eigene Website vorzubeugen, sollten alle erstellten Backlinks ständiger Beobachtung und Kontrolle unterliegen. Darüber hinaus sollten „Bad-Links“ umgehend über das spezielle Disavow-Tool von Google gemeldet werden.

Weitere Tipps und Informationen sind vom Google-Spam-Beauftragten Matt Cutts in diesem Video zusammengestellt:

 

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