Dem Thema Sitemaps & Sitemaps-Protokoll ein Stückchen näher

Sitemaps gelten als einer der wichtigsten Bestandteile der OnPage-Optimierung von Websites. Bei einer Sitemap handelt es sich um eine auf XML (Extensible Markup Language) basierende Datei, die zusätzliche Informationen für Suchmaschinen-Crawler enthält.

Somit ermöglicht die Sitemaps-Datei einem Webmaster, Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo! über URLs seiner Website zu informieren, die von den Suchmaschinen ausgelesen werden sollen. Da viele Crawler Websites meist nur bis in die fünfte Ebene der Links folgen, stellt die Sitemap-Datei eine unumgängliche Bedingung umfangreicher Webauftritte dar. Das seit diesem Jahr bestehende einheitliche Sitemaps-Protokoll der größten Suchmaschinen sorgt für eine Verbesserung der Suchresultate. Es achtet darauf, alle relevanten Unterseiten einer Website auszulesen.

Was sind Sitemaps-Protokolle?

Bei dem Sitemaps-Protokoll handelt es sich um eine UTF-8-kodierte Textdatei, die XML enthält. Alternativ bestehen Sitemaps-Protokolle aus normalen Text oder GZIP-Formaten. Der Dateiname ist hierbei nicht relevant und somit frei wählbar. Folgende Informationen können in einer Sitemap hinterlegt werden:

  • URL
  • Datum der letzten Aktualisierung (im ISO 8601 Format)
  • Seitenrelevanz
  • Änderungshäufigkeit (immer, stündlich, täglich, wöchentlich…)

Da die maximale Größe einer Sitemap lediglich zehn Megabyte, beziehungsweise 50.000 URLs betragen darf, bieten Sitmaps-Protokolle vor allem Werbetreibenden mit großer Werbepräsenz eine optimale Möglichkeit ihre Domain mit mehreren Subdomaines zu verwalten. Das Sitemaps-Protokoll ermöglicht ihnen eine Auflistung von mehreren Sitemaps in einem. Um diese zu nutzen muss man jedoch ein Sitemap-index erstellen, in dem sowohl Location der Sitemap als auch das Datum der letzten Aktualisierung vermerkt sind.

Eine einfache Sitemap-Index-Datei sieht wie folgt aus:

<?xml version=”1.0″ encoding=”UTF-8″?>

<sitemapindex xmlns=”http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9″>

<sitemap>

<loc>http://www.beispiel.de/sitemap1.xml.gz</loc>

<lastmod>2013-21-06</lastmod>

</sitemap>

<sitemap>

<loc>http://www.beispiel.de/sitemap2.xml.gz</loc>

<lastmod>2013-21-06</lastmod>

</sitemap>

</sitemapindex>

 

Wer WordPress oder ein anderes Content-Management-System verwendet, kann seine Sitemap in der Regel automatisch erstellen lassen. WordPress bietet hierzu einen speziellen XML Generatur für WordPress Domaines als Plugin. Diejenigen, die ihre Website komplett selbst aufgebaut haben, können genauso gut einen Sitemap-Generator verwenden:

Eine Sitemap einreichen – so wird’s gemacht:

1. Möglichkeit: robots.txt-Datei nutzen

Um die Sitemaps-Datei bei den Suchmaschinen einzureichen, kann man die robots.txt-Datei nutzen. Hierfür fügt man einfach eine Zeile an die robots.txt-Datei an: 
Sitemap: http://www.beispiel.de/sitemap.xml

2. Möglichkeit: Webmaster Tool nutzen

Alternativ werden die Suchmaschinen über die jeweiligen Webmaster Tools der angelegten Sitemaps informiert. Dies führt, je nach Suchmaschine, zu aktuellen Statusinformationen und Benachrichtigungen bei auftretenden Fehlern. Bei den Google Webmaster Tools gelangt man beispielsweise über Optimierung>Sitemaps>Sitemap hinzufügen/testen zur richtigen Seite.

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