Optimale Webseiten Struktur

Die Struktur und der damit verbundene Inhalt einer Website betrachtet man zu selten unter SEO Gesichtspunkten. Speziell die Struktur einer Website besitzt einen entscheidenden Einfluss auf die Sichtbarkeit. Aus diesem Grund ändert man den Webseitenaufbau mittels der SEO-Brille. Dabei gilt die Faustregel, dass jede Seite zur Auffindbarkeit von Google beiträgt, auch jede einzelne Unterseite.

Das Ranking bei Google richtet sich nach der Anzahl von externen Verlinkungen auf die Domain. Entscheidend ist nicht nur die Quantität der externen Links, sondern die Qualität der Verlinkungen. Die Wertigkeit eines Links wird beispielsweise durch eine thematische Nähe von der verlinkten Seite zur Domain bestimmt. Die Beschaffenheit eines externen Links wird für Google zudem immer relevanter. Nicht die nur die Anzahl, sondern die Qualität ist für SEO entscheidend. Im Umkehrschluss bedeuten wenige Links, eine geringe Chance von der beliebten Suchmaschine organisch ausgespielt zu werden.

Besitzt ein Unternehmen für jedes Land eine spezifische Domian, baut man meistens die Backlinks für die Hauptdomain auf. Dies führt meistens dazu, dass die Website im Heimatland sehr gut verlinkt ist, jedoch in anderen Ländern nicht. Baut man eine einzelne externe Verlinkung auf, so profitiert nur diese eine Domain davon.

Um dies zu umgehen, greift ein international agierendes Unternehmen auf eine generische Domain wie beispielsweise .com zurück. Der Linkaufbau vereinfacht sich durch diese Entscheidung. Zugleich besteht darin eine Gefahr: Wenn ein Land eine negative Verlinkung setzt, sprich schädliche Links auf Spam-Seiten setzt, schadet dies allen Ländern. Die mühsam erledigten SEO Maßnahmen wären dann vergebens gewesen.

Entscheidung: generische oder länderspezifische Domain?

Um diese Frage zu beantworten, muss sich der Webseiten-Betreiber die Frage stellen, ob dieser in der Lage ist genügend Links in jedem Land aufzubauen. Außerdem muss man die Gefahr einschätzen können, ob jemand schlechte Links aufbauen könnte. Mittels eines negativen Links büßt die gesamte Domain an Sichtbarkeit ein.

Häufig greifen Unternehmen auf eine Hybridlösung zurück. Für die wichtigsten Zielmärkte verwendet man eine separate, länderspezifische Domain. Für kleinere Absatzländer greift man auf eine generische Domain mit Unterordnern zurück.

Bei einer generischen Website besteht die Option verschiedene Sprachen mithilfe von Ordnern (www.website.com/xx/) oder Subdomains (xx.website.com) ausgespielt werden. Welche die bessere Lösung darstellt, ist eine lange Diskussion in der SEO-Szene. Eine endgültige, gesicherte Entscheidung ist dabei bisher noch nicht gefallen. Definitiv sollte man nicht URL-Parameter wie beispielsweise www.website.com/seite.html?lang=en verwenden.

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Internationalisierung – Eine SEO Checkliste

Mittels einer hreflang-Anmerkung teilt man Google mit, dass eine Webseite in einer anderen Sprache vorhanden ist. Die Suchmaschine spielt daraufhin die Seite mit der richtigen Sprache aus. Durch die hreflang-Anmerkung signalisiert man Google, dass eine Verbindung zwischen den einzelnen Content-Elementen existiert und jede URL für eine andere Zielgruppe relevant ist. Die Suchmaschine versteht somit die internationale Webseiten-Architektur leichter. Dies hat positive Auswirkung für SEO Aspekte.

Nutzt man generische Domains und Ordner bzw. Subdomain, so vermerkt man die Internationale Ausrichtung in der Google Search Console.
Gelegentlich werden Webseiten-Besucher anhand der IP-Adresse umgeleitet. In diesem Fall darf man Google nicht vergessen. Denn die Suchmaschine darf nicht anhand der IP-Adresse umgeleitet werden. Benutzt man eine IP-Umleitung, so muss man beobachten, wie Google behandelt wird.

Optimale inhaltliche Ausrichtung

Grundvoraussetzung für erfolgreiches SEO ist zunächst eine Übereinstimmung zwischen Suchbegriff und Webseite.
Für die Herleitung einer Website-Struktur entwickelt man zu erst ein Muster. Dabei ist es von Vorteil für die Suchmaschinenoptimierung monothematsche Seiten aufzubauen. Ein Muster für eine SEO-Webseite folgt zum Beispiel dem Prinzip, Kategorie-Seiten immer weiter zu spezifizieren. Zudem bietet dies den Vorteil, dass wenn sich ein Produkt ändert, die Struktur weiterhin vorhanden bleibt.

Struktur einer Website

Abbildung 1: Möglicher Aufbau einer Website

Die Suchmaschinenoptimierung erfordert häufig eine Anpassung der Website-Struktur. Man kann eine bestehende Seite im Bezug auf SEO verbessern allerdings ist das Verbesserungspotenzial meistens gering. Deshalb muss ein Plan erarbeitet werden, wie die Seite und damit die Struktur optimiert werden kann. Dabei gilt es sich zu fragen, welche Seiten man in Zukunft braucht. Sodass nur noch eine inhaltliche Anpassung vorgenommen werden muss, aber die Struktur bestehen bleibt.

Zu Beachten:

  • Nicht-HTML-Inhalte werden angezeigt:
    Meisten handelt es sich dabei um PDF-Datei, die nicht in der Web-Analyse erscheinen, weshalb man über diese gesondert nachdenkt. Eine Möglichkeit wäre diese mittels der robts.txt zu sperren.
  • SEO ist mehr als Google:
    Viele Firmen schöpfen häufig nicht das gesamte Potenzial von Google aus. Die Bildersuche sollte man nicht unterschlagen. Dabei ist es wichtig sprechende Bild-URLs zu verwenden und die Alt-Attribute der Bilder zu pflegen. Genauso sollte die Video-Suche nicht vergessen werden

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