Beiträge aus dem Monat: Juli 2010

Shopbewertungen in Google AdWords – Seller Rating Extensions

Autor | SEA, SEM | Keine Kommentare

Der Suchmaschinenprimus Google integriert Shopbewertungen – Seller Rating Extensions – in den AdWords-Anzeigen mit ein. In der USA schon Realität, für den deutschen Markt ist es nur noch eine Zeitfrage. In der Produktsuche / Google Base werden die Bewertungen bereits ausgegeben.


Die Bewertungen sollen dem Kunden helfen auf den ersten Blick zu sehen, welchem Shop er vertrauen kann. Sichtbar werden die Bewertungen durch eine Fünf-Sterne-Skala direkt unter der AdWords-Anzeige, ähnlich wie auch schon bei der Produktsuche.

Shopbetreiber müssen sich für die neue Angabe erst qualifizieren. Demnach müssen mindestens 30 Bewertungen und eine durchschnittliche Bewertung von 4,0 nachgewiesen werden.

Ob Bewertungen relevant für das Ranking und somit auch in den Qualitätsfaktor einfließen bleibt umstritten. Unstrittig ist aber, dass Kunden bevorzugt bei Shopbetreiber mit guten Bewertungen kaufen.

Woher kommen die Bewertungen?

Die Bewertungen der Kunden können noch nicht direkt bei Google abgegeben werden. Google sammelt die Bewertungen von anderen Plattformen wie Preisvergleiche, Preissuchmaschinen etc. ein.

Einige davon sind:

  • trustedshops.de
  • idealo.de
  • dooyoo.de
  • Geizkragen.de
  • kelkoo.de
  • ciao.de
  • preistrend.de
  • shopauskunft.de
  • shopvote.de
  • 11880.com

Wichtig zu wissen!
Bei der Übernahme der Bewertungen durch Google werden aktuell nur Bewertungen mit einem Bewertungstext übernommen.

Google Inside AdWords: Introducing seller rating extensions on Google.com

The 5-Minute Conversion Health-Check Scorecard

Autor | Tools | Keine Kommentare

Oli Gardner von unbounce.com hat vor kurzem auf seomoz.org einen sehr interessanten Artikel über die Landing-Page Optimierung veröffentlicht. Die Optimierung beinhaltet einen Fragekatalog – die Health-Check Scorecard – mit 20 Fragen. Die Scorecard kann für jede beliebige Landing Page eingesetzt werden. Die Ergebnisse der Befragung fließen direkt in die persönliche “To Do Liste” ein. Zusammen mit dem “12-step program”, auch von Oli Gardner, ist die Scorecard ein sehr effektives Tool zu Conversionsteigerung.

The 12-Step Landing Page Rehab Program [Infographic]

Yahoo-Suche mit Ergebnissen von Bing

Autor | Bing, SEA, SEM, SEO, Yahoo | Keine Kommentare

Wie zu erwarten war liefert Yahoo testweise Suchergebnisse von Bing auf der eigenen Ergebnisseite aus.

Innerhalb der nächsten Wochen soll der Anteil der Suchausgabe von Bing in Yahoo auf bis zu 25 Prozent des Suchverkehrs ausgeweitet werden, so Carolyn Miller von Microsoft Advertising in einem Blog-Eintrag.

Gleichzeitig werden auch die ersten bezahlten Suchergebnisse von Microsoft Advertising adCenter an Yahoo geliefert. Der Anteil ist vorerst noch sehr gering und wird bald auf 2,5 bis 3,5 Prozent des Suchverkehrs ausgedehnt. Hier hält sich Microsoft nach eigenen Angaben eine Hintertür offen, um bei Problemen mehr Zeit für die Umstellung der Yahoo-Suche auf Bing zu haben.

In den USA ist die komplette Umstellung Algorithmus auf bing noch in diesem Jahr geplant, in Deutschland findet sie erst im kommenden Jahr statt.

Vor einigen Monaten hatten Microsoft und Yahoo eine Zusammenarbeit im Bereich der Websuche und der Online-Werbung beschlossen.

Was bedeutet das für die Suchmaschinenoptimierung?

Möglicher Verlust der öffentlich verfügbaren Linkdaten.

Der Yahoo! Site Explorer sowie die erweiterten Suchoperatoren von Yahoo! stellen für Suchmaschinenoptimierer sehr wichtige Informationen zur Verfügung, die in der täglichen Arbeit benötigt werden. Es ist zu vermuten, dass diese Dienste bzw. Funktionen wegfallen werden, denn Microsoft hat die eigenen, vergleichbaren Suchoperatoren bereits vor mehreren Jahren abgeschaltet, gleiches galt damals auch für Google.

Suchmaschinenoptimierung für Bing wird wichtiger.

Der Algorithmus von Bing  arbeitet anders als der von Google. Zum Beispiel ist die Gewichtung der Keywords in (Sub-)Domains bei Bing stärker als bei Google.

Da die Suchergebnisse auf den Yahoo! Portalen zukünftig von Bing geliefert werden, hat Microsoft dadurch den Zugriff auf die Yahoo! Suchtechnologie, um eventuell die eigene Suche (z.B. im Hinblick auf Relevanz) aufzuwerten.

Das Bing Webmaster Tools gewinnt an Relevanz.

Microsoft hat sicher noch einiges an Arbeit vor sich, bevor diese an die Google Webmaster Tools heranreichen. Informationen welche Seiten von Bing gerawlt und indexiert worden sind, sind bereits im Tool enthalten. Vemutlich war das auch der Grund, weshalb Microsoft vor zwei Tagen das  Tool aktualsiert hat.

Die lokale Suche in Bing wird wichtiger

Auch wenn derzeit nicht klar ist, ob Yahoo! weiterhin eine eigene lokale Suche betreiben wird, so lässt sich vermuten, dass Bing hier einen starkes Wachstum erfahren wird, demnach kann die Betreuung der lokalen Listings über Microsoft ein wichtiges Thema werden.

Das Unternehmen Yahoo! rät denjenigen, deren Erfolg von der Sichtbarkeit in der Yahoo-Suche abhängt,  die Position mit mehr bezahlte Suchanzeigen auszugleichen.

Neues Video von Matt Cutts: Cloaking zur Beschleunigung der eigenen Website?

Autor | Google | Ein Kommentar

Matt Cutts spricht darüber, ob es ratsam ist für Googlebots andere Inhalte als für den Benutzer anzubieten.

Die Antwort von Matt Cutts ist ein eindeutiges „Nein“. Unterschiedliche Inhalte aufgrund von Speed-Optimierung anzubieten ist die Grunddefinition von „Cloaking“ und wird von Google negativ bewertet. Diese Art und Weise von Speed-Optimierung ist riskant und kann dazu führen, dass Google die Seiten aus dem Index entfernt.

Google führt das “Modified Broad Match” ein

Autor | Link Building, SEM | Ein Kommentar

Google hat heute das “Modified Broad Match” (weitgehend passende Übereinstimmung) weltweit eingeführt. Mit dieser Option lässt sich der “Broad Match” mit einem Modifikator einschränken. Die Einstellung “Modified Broad Match” ist ein Mittelweg zwischen “Optionen Phrase” (Wortgruppe) und “Broad Match.

Zur Implementierung des Modifizierers wird einfach ein Pluszeichen (+) direkt vor ein oder mehrere Wörter in einem weitgehend passenden Keyword eingesetzt. Jedes Wort, dem ein Pluszeichen vorangestellt ist, muss genau oder in einer nahen Variante in der Suchanfrage des Nutzers erscheinen. Je nach Sprache zählen zu den nahen Varianten fehlerhafte Schreibweisen, Singular- und Pluralformen, Abkürzungen und Akronyme sowie Wortstammvariationen, wie etwa „Italien“ und „italienisch“. Synonyme (z. B. „schnell“ und „rasch“) und ähnliche Suchanfragen (z. B. „Blumen“ und „Tulpen“) gelten nicht als nahe Varianten.

Die Abbildung unten zeigt, dass “Broad Match” passende Keywords mit Modifizierer zu mehr Übereinstimmungen mit Suchanfragen führen als entsprechende Keywords mit “Optionen Phrase”. Im Vergleich zu Broad Match Keywords ohne Modifizierer sind es jedoch weniger.

Modified Broad Match

Inside AdWords Blog: Neue Keyword-Ausrichtungsfunktion jetzt global verfügbar

Google aktualisiert die Maps Onebox

Autor | Google | Keine Kommentare

Google hat den Aufbau und den Inhalt  der in den SERPs integrierten Google Map Onebox geändert. Die größte Änderung ist in der Onebox selber. Ein Klick auf das Suchergebnis führt nicht wie bisher auf die jeweilige Unternehmensseite sondern zu Google Places (ehm. Google Branchencenter).

Weitere Neuerungen sind:

  • Das passende Suchergebnis wird jetzt über der Box angezeigt.
  • Der Link „weiter Information“ heißt jetzt „Place Page“.
  • Außerhalb der Box wird neben dem Firmenname der Maps Marker zusätzlich angezeigt.

Aktuell sind die Änderungen nur auf der google.com sichtbar.

Google Map Onebox im neuen Design


Ende April änderte Google den Branchencenter in Places um. Die Umbenennung brachte einige Änderungen mit sich. So wurde ein Dashboard eingeführt, man kann jetzt kostenlos Fotos hinzufügen, einen QR-Code (nur USA) an den Laden anbringen, mit Tags auf Google Maps werben und den Umkreis für das Business festlegen.


Die Zielgruppe von Google Places sind lokale Geschäftsinhaber und Dienstleister. Sie haben bei Places die Möglichkeit Seiten mit statischen URLs zu generieren, auf denen sämtliche Adressdaten, Kontaktinformationen, Fotos, Videos, Nutzerbewertungen, Gutscheine, Statusmeldungen, QR Barcodes und vieles mehr rund um einen lokalen Betriebe abgebildet sind.

Das neue suchradar Ausgabe 24 ist da

Autor | Facts & Figures | Keine Kommentare

Die Internetkapitäne haben Ausgabe 24 des suchradars online gestellt. Laut Markus Hövener ist das die dickste Ausgabe bisher.

Titelthema “Facebook”:

  • SEO für Facebook: Mehr Reichweite im Social Web
  • Werbung auf Facebook: Interview mit Christian Pansch

Weitere Themen:

  • Aufmerksamkeitstools: EyeQuant vs. AttentionWizard
  • Google AdWords Werkstatt: Search Funnels
  • Große Datenmengen für Crawler aufbereiten
  • On-Page-Checkliste für die Startseite
  • Google Analytics: Jetzt alles klar beim Datenschutz?
  • Im Test: Link Research Tools
  • Interview mit Tim Ash

Suchradar Ausgabe 24

Link zur aktuellen Ausgabe: http://www.suchradar.de/magazin/

Matt Cutts: Sind die SERPs auf allen Browsern gleich?

Autor | Google | Keine Kommentare

Matt Cutts beantwortet im folgenden Video, ob die Suchergebnisse bei Google je nach Browsern unterschiedlich dargestellt werden.

Ob IE 6,7 & 8 oder FF 2, FF3, Chrome,  Safari & co., die SERPs  werden normalerweise in allen Browsern gleich angezeigt. Es gibt aber Ausnahmen in denen die SERPs unterschiedlich sein können. Beispielsweise wenn der User mit seinem Google Account im IE angemeldet ist, erhält er mit dem IE personalisierte Suchergebnisse. Logischerweise erhält er mit dem FF, wenn er nicht angemeldet ist, keine personalisierte Suchergebnisse. Dieses Beispiel hat aber mehr mit Cookies und weniger mit der Wahl des Browsers zu tun.

Es kann jedoch zu unterschiedlichen SERPs kommen bei Browser die nicht über neue Browser-Funktionalitäten verfügen.  Zum Beispiel hat Google letztes Jahr für das Sortieren der SERPs die AJAX -Technologie eingesetzt. Der Browser Firefox unterstütze die neue und schnelle Sortieranzeig von Google. Der Internet Explorer jedoch hat hier teilweise Probleme und zeigte die SERPs mit der konventionellen Methode von Google an. Möglicherweise kann es hier zu kleinen Abweichungen bei den SERPs kommen.

Auch sind die Cookies für das „ Bucket Testing“  verantwortlich und nicht der Browser. Bucket Testing ist eine Methode bei Google zum Testen neuer Features mit einer kleinen Auswahl an User.